
Die Königsschlösser: Neuschwanstein und Hohenschwangau
Schloss Neuschwanstein
Hoch über der rauschenden Pöllat erschuf Ludwig II. von 1869 bis zu seinem Tode im Jahr 1886 ein Gesamtkunstwerk, das bis heute keinen Vergleich zu scheuen braucht. Die atemberaubende Lage und märchenhafte Innenausstattung ziehen täglich Besucher aus aller Welt in ihren Bann.
Das Schloss wurde im Stil einer mittelalterlichen Ritterburg des 12./13. Jahrhunderts erbaut, konnte aber infolge des frühen Todes Ludwigs II. nicht vollendet werden. So fehlt der ursprünglich vorgesehene Bergfried und von den Innenräumen im Königsbau sind nur das Erdgeschoss (u. a. Schlossküche), das 3. Obergeschoss (Königswohnung und Thronsaal) und das 4. Obergeschoss (Sängersaal) fertig gestellt. Die Innenräume sind mit Szenen aus den mittelalterlichen deutschen Sagen (Tannhäuser, Lohengrin, Tristan und Isolde, Nibelungenlied, Parzival u. a.) geschmückt.Im reich ausgestatteten Sängersaal finden alljährlich im September die Schlosskonzerte statt.
Schloss Hohenschwangau
Die Ruine der mittelalterlichen Burg Schwanstein wurde 1833 - 1837 vom bayerischen Kronprinzen Maximilian, dem späteren König Maximilian II. und Vater Ludwigs II., zu einem Schloss im neugotischen Stil umgebaut. Die bayerische Königsfamilie nutzte das Schloss vor allem als Sommerresidenz, Ludwig II. und sein jüngerer Bruder Otto verbrachten hier große Teile ihrer Kindheit und Jugend. Die Innenräume wurden im Geist der Romantik mit Wandgemälden mit Themen aus der mittelalterlichen Sagenwelt ausgestattet.
Unser Tipp: Ein Spaziergang durch den wunderschönen Schwanseepark!König Ludwig II. erlebte nach eigenen Angaben in Hohenschwangau die glücklichsten und in Neuschwanstein die bittersten Stunden seines Lebens. Beide Schlösser sind von Füssen aus in wenigen Minuten zu erreichen und halten für Besucher garantiert schöne Momente bereit



