
Schlösser und Burgen in und um Füssen
Willkommen im Land der Ritter, Schlösser und Burgen
Das Allgäu darf mit Recht so bezeichnet werden. Mit immerhin 60 Burgen, Schlössern und Burgruinen und 180 nachweisbaren Burgplätzen ist im Allgäu noch der alte Geist des Rittertums zu spüren. Die meisten Bauten entstanden im 13. und 14. Jahrhundert. Viele dieser Burgen und Schlösser lassen sich bequem von Füssen aus erobern. Füssen selbst ist auch ein Schwerpunkt des Leader Plus Projektes "Burgenregion Allgäu", dessen Ziel es ist, viele Burgen im Ostallgäu touristisch besser zu erschließen. Weitere Informationen rund um die schönsten und interessantesten Burgen in der Region finden Sie in der Broschüre "Burgenführer Ostallgäu und Außerfern / Tirol". Erhältich in der Tourist Information Füssen.
Das Hohe Schloss zu Füssen
Neben den zwei berühmtesten Schlössern des Märchenkönigs Ludwig II., die beide in kürzester Zeit von Füssen aus erreichbar sind, hat Füssen selbst aber noch eine prunkvolle Schlossanlage zu bieten. Das Hohe Schloss zu Füssen ist das Wahrzeichen der Stadt und erhebt sich von allen Seiten gut sichtbar über den Dächern der historischen Altstadt.
Burgruine Hopfen
Westlich von Hopfen am See findet man die Burgruine Hopfen. Von hier aus erschließt sich dem Besucher ein traumhafter Blick auf das umliegende Bergpanorama.
Die Burgruine Hopfen gilt heute als wahrscheinlich älteste Steinburg des Allgäus. Bei einem Sanierungsprojekt des Verkehrsvereins Hopfen am See, der Stadt Füssen und des Büros für Burgenforschung Dr. Zeune stellte man erfreut fest, dass die verloren geglaubten Überreste der Burgmauern doch noch erhalten waren. Heute ist der komplette Grundriss der Burg inklusive Turmhaus, Kapelle, Ringmauer und Wirtschaftstrakt zu besichtigen.
Interessierte Besucher der Burgruine können hier sehen, wie die Burg Hopfen in Ihrer Blütezeit aussah und welchen Veränderungen sie im Laufe der Zeit unterlag. Die grafische Rekonstruktion der Burg, deren Ergebnis die folgenden Bilder sind, wurde im Rahmen des Leader Plus Projektes vom Burgenforscher Dr. Zeune herausgearbeitet.
Burgruine Eisenberg
Ein besonderes Ausflugsziel ist die Burgruine Eisenberg. Sie befindet sich drei bis vier Kilometer oberhalb von Zell bei Eisenberg. (Von Füssen mit dem Auto in ca. 15 Minuten zu erreichen.)
Burg Eisenberg wurde erstmals 1340 urkundlich erwähnt. Dreihundert Jahre später (1646) wurde die Burg von den Tiroler Landesherrn niedergebrannt und zerstört. Seit damals ist die seltene Mantelmauerburg eine Ruine geblieben, von der heute immerhin noch die imposanten Außenmauern samt Kellergewölbe erhalten sind.
In Verbindung mit einem Ausflug zur Burgruine lohnt sich auch ein Besuch des dazugehörigen Burgenmuseums in Zell. Hier finden Sie allerlei interessante Informationen und Ausgrabungsgegenstände rund um Burg Eisenberg.
Burgruine Hohenfreyberg
In ummittelbarer Nachbarschaft zu Burg Eisenberg befindet sich ein weiteres Highlight des Allgäuer Burgenlandes.Die Burgruine Hohenfreyberg, die sich in direktem Sichtkontakt auf dem Nachbarhügel von Burg Eisenberg befindet, ist eine der letzten großen Burgneubauten Deutschlands.
Gut 117 Jahre jünger als ihre Nachbarburg (Bauzeit 1418-1432) ereilte sie dennoch das gleiche Schicksal. Beide Burgen wurden im Zuge des 30 Jährigen Krieges im Jahre 1646 von den Tiroler Landsherren niedergebrannt, aus Angst sie könnten den herannahenden Schweden oder Franzosen in die Hände fallen.
Die große Burgruine, von der noch ziemlich viel erhalten ist, ist eine der letzten großen Burgneubauten und eine der malerischsten Burgruinen Deutschlands. Nach der Mustersanierung der Burg, die bundesweit Beachtung fand, stellt Hohenfreyberg heute für Touristen und Einheimische ein beliebtes Ausflugsziel dar.
Burgruine Falkenstein
In der Nähe von Roßmoos bei Pfronten lohnt sich ein Spaziergang hinauf zur Burg Falkenstein.Falkenstein ist Deutschlands höchstgelegene Burgruine mit 1277 m ü. NN. Das Gebiet um die Burg wirkt mit einem ganz besonderen Flair auf seine Besucher. Eine Anziehungskraft, der auch schon König Ludwig II. erlag.
Erbaut um 1270 war Falkenstein neben Schloss Neuschwanstein und Schloss Linderhof ein weiteres Projekt des Märchenkönigs. Leider konnte er den Umbau, zu dem schon fertige Pläne vorlagen, nicht mehr verwirklichen.







