Bis heute prägt das Hohe Schloss das Bild der Stadt und zählt zu den bedeutendsten Profanbauten der deutschen Spätgotik. Archeologischen Ausgrabungen zufolge stand auf dem Burgberg das römische Lager Foetes. Ende des 13. Jahrhunderts wurde mit dem Bau einer Burg begonnen, die um 1500 zu einem prächtigen, aber auch wehrhaften Burgschloss ausgebaut wurde. Heute stehen den Besuchern die Räume des Nordflügels mit der Gemäldegalerie, Wehrgang und Türmen zur Besichtigung offen.
Staatsgalerie im Hohen Schloss
Die Ausstellung der Bayerischen Staatsgemäldesammlung bietet einen hervorragenden Überblick über die Kunst des 15. und 16. Jahrhunderts im Allgäu und in Schwaben. Der „Rittersaal“ (um 1500) mit seiner prunkvollen Kassettendecke lässt die kulturelle Blüte zur Zeit Kaiser Maximilians I. erahnen.
Städtische Gemäldegalerie
In der städtischen Gemäldegalerie ist ein Raum der Münchener Malerschule um 1900 u. a. mit Werken von Spitzweg, Lier und Defregger gewidmet. Mit wechselnden Ausstellungen wird das zeichnerische Werk von Franz Graf von Pocci (1807 – 1876) aus der Pocciana- Sammlung in Familienbesitz vorgestellt. Darüber hinaus werden Werke der Kultur und Kunstpreisträger der Stadt Füssen und anderer bedeutender Künstler der Region gezeigt.
Weitere Informationen zu den Galerien im Hohen Schloss finden Sie hier.
Unser Tipp:
Wagen Sie einen Blick auf Füssen von oben vom Uhrturm des Hohen Schlosses, der über die Galerie zugänglich ist!
Öffnungszeiten
Heiligabend und Silvester geschlossen!
Eintrittspreise pro Person:
Erwachsene: 2,00 € (mit Gästekarte, Gruppen ab 6 Personen)
2,50 € (ohne Gästekarte)
Führung durch die Staatsgalerie im Hohen Schloss
Es werden Skulpturen und Tafelbilder der Spätgotik und Renaissance aus dem allgäu-schwäbischen Raum ausgestellt. Die städtische Galerie zeigt Gemälde der Münchener Schule aus dem 19. Jahrhundert und Sonderausstellungen.
Dauer: ca. 1 Stunde
Treffpunkt: Galeriekasse
Mindestteilnehmerzahl: 10 Personen
Die genauen Termine entnehmen Sie bitte dem aktuellen Veranstaltungskalender.