Das Hohe Schloss - ein Wahrzeichen Füssens
Majestätisch thront das Hohe Schloss über Füssens Altstadt.
Ende des 13. Jh. begann Herzog Ludwig der Strenge von Bayern den Burgbau. Dieser wurde nach der Verpfändung Füssens an das Augsburger Hochstift zunächst erweitert und um 1500 von Bischof Friedrich II. von Zollern grundlegend umgestaltet. Das Ergebnis ist noch heute zu bestaunen:
Eine der bedeutendsten spätgotischen Schlossanlagen Deutschlands mit malerischem Innenhof und einzigartigen Illusionsmalereien an den Fassaden. Im einstigen Sommersitz der Augsburger Fürstbischöfe befindet sich die Filialgalerie der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen und die Städtische Gemäldegalerie. Ein Besuch lohnt sich wegen der ausgestellten Kunstwerke der Spätgotik und des 19. Jahrhunderts. Beeindruckend sind auch die Innenräume selbst, wie z.B. der Rittersaal mit seiner reichgeschnitzten spätgotischen Kassettendecke.
Der Innenhof lockt seit jeher mit seinen Illusionsmalereien, er gehört zu den bemerkenswertesten mittelalterlichen Profanbauten Deutschlands.
Eindrucksvoll ist auch der Blick vom Hohen Schloss über die umliegende Altstadt. Das Schloss ist in wenigen Gehminunten von der Fussgängerzone aus zu erreichen.