
Museum der Stadt Füssen im Kloster St. Mang
Am Hochufer des Lechs erhebt sich die prachtvolle Barockanlage des einstigen Benediktinerklosters St. Mang. Seine Geschichte reicht bis in das 8. Jahrhundert zurück, als der heilige Magnus als Missionar und "Entwicklungshelfer" eine Mönchszelle an eben dieser Stelle gründete.
Neben der barocken Basilika, die auf mittelalterlichen Fundamenten steht und in ihrer Ostkrypta das älteste in Bayern erhaltene Fresko (ca. 980, Reichenauer Schule) vorweisen kann, ist innerhalb der Klosteranlage vor allem das Museum der Stadt Füssen einen Abstecher wert. Der Besucher wird in die Welt des bayerischen Barock mit seiner überschäumenden Lust an Dekoration und heiterer Farbigkeit geführt: Fürstensaal, Klosterbibliothek, Colloquium und Kapitelsaal - die reich ausgestatteten Säle lassen den früheren Wohlstand des Benediktinerstiftes erahnen.
Wertvolle historische Lauten und Geigen bilden einen weiteren Schwerpunkt des Museums und erinnern an Füssen als Wiege des europäischen Lautenbaus. Hier wurde im 16. Jahrhundert die erste europäische Lautenmacherzunft gegründet.
Stadtbibliothek Füssen
In den historischen Räumen des früheren Klosters St. Mang befindet sich ebenfalls die Stadtbibliothek der Stadkt Füssen mit über 20.000 Büchern, elektronischen Medien und Zeitschriften. Weitere Informationen zum Angebot sowie einen Online-Katalog finden Sie auf der offiziellen Seite der Bibliothek.
Der Totentanz im Museum der Stadt Füssen
In der barocken Annakapelle präsentiert sich als ein Höhepunkt ganz anderer Art der Füssener Totentanz. Im Jahre 1602 vor dem Hintergrund der am Lech wütenden Pest vollendet, ist er der älteste Totentanzzyklus Bayerns und gemahnt eindrucksvoll an die Vergänglichkeit des Lebens.

